Angebot!

P Force (Sildenafil Citrate)

€0.00

-17%
P Force enthält den Wirkstoff Sildenafil Citrate und wird zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Potenzstörungen) bei Männern eingesetzt. Das Medikament unterstützt die Durchblutung im Genitalbereich und erleichtert so das Erreichen und das Aufrechterhalten einer Erektion bei sexueller Stimulation. P Force sollte nur nach ärztlicher Rücksprache und gemäß der empfohlenen Dosierung eingenommen werden. Die Wirkung setzt in der Regel etwa 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme ein.

P Force (Sildenafilcitrat) – Umfassende Patienteninformation für Deutschland

Grundlegende Produktinformationen

Wirkstoff Sildenafilcitrat (International Nonproprietary Name – INN)
Handelsnamen in Deutschland Viagra®, SildeHEXAL®, Sildenafil 1A Pharma®, P Force (importiertes Generikum)
ATC-Code G04BE03
Verfügbare Darreichungsformen und Stärken Filmtabletten: 25 mg, 50 mg, 100 mg; seltene Stärken möglich
Hersteller Original: Pfizer; Generika: diverse, z. B. Hexal, 1A Pharma, internationale Generikahersteller
Verschreibungsstatus Rezeptpflichtig gemäß Arzneimittelgesetz (AMG)
Apothekenpflicht Nur in Apotheken erhältlich

Wirkungsmechanismus (Laiengerecht und für Fachkreise)

Sildenafilcitrat ist ein Phosphodiesterase-5-(PDE5)-Hemmer. Es unterstützt bei erektiler Dysfunktion (ED), indem es die Entspannung der Gefäßmuskulatur im Penis fördert. Dadurch wird die Durchblutung verbessert und eine Erektion ermöglicht – allerdings nur bei sexueller Stimulation.

Fachinformation: Sildenafil hemmt selektiv die cGMP-spezifische PDE5 im Corpus cavernosum penis und erhöht so die Konzentration von zyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP). Daraus resultiert eine Relaxation der glatten Muskelzellen und eine vasodilatatorische Wirkung auf die Schwellkörpergefäße.

Pharmakokinetik

  • Absorption: Schnelle Aufnahme aus dem Gastrointestinaltrakt, maximale Plasmakonzentration nach ca. 30–120 Minuten (Durchschnitt: 60 min).
  • Metabolisierung: Hauptsächlich in der Leber über CYP3A4 und CYP2C9.
  • Elimination: Überwiegend als Metabolite über die Fäzes (80%), Rest über den Urin.
  • Wirkdauer: 4–6 Stunden, maximal bis zu 12 Stunden nach Einzeldosis.

Alltagstaugliche Anwendung & Best Practices in Deutschland

  • Die übliche Anfangsdosis beträgt 50 mg, mindestens 30–60 Minuten vor geplantem Geschlechtsverkehr einnehmen.
  • Dosisanpassung nach individueller Wirksamkeit und Verträglichkeit auf 25 mg oder maximal 100 mg möglich.
  • Täglich nicht öfter als einmal anwenden.
  • Eine regelmäßige Einnahme als „Kur“ ist nicht erforderlich und nicht zugelassen.
  • Das Arzneimittel stets außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • Vor der ersten Anwendung empfiehlt sich ein klärendes Gespräch mit dem Hausarzt oder Urologen.

Einnahme am Morgen vs. Abend

  • Morgens: Kann angewendet werden, Vorteil: kein Einfluss von schweren Abendmahlzeiten. Nachteil: Falls keine sexuelle Aktivität morgens geplant ist, wenig sinnvoll.
  • Abends: Weit üblicher, da die meisten sexuellen Aktivitäten am Abend stattfinden.
  • Regelmäßigkeit: Es ist keine tägliche feste Einnahme erforderlich; Einnahme beschränkt sich auf Bedarf.
  • Tipp: Nach individueller Lebensweise richten; nach 19 Uhr gegebenenfalls Wirkung abgeschwächt, wenn vorher reichhaltig gegessen oder Alkohol konsumiert wurde.

Einnahme zu den Mahlzeiten bzw. auf nüchternen Magen

  • Auf nüchternen Magen: Schneller Wirkeintritt (~30–60 Minuten), empfohlene Einnahmeart.
  • Nach dem Essen: Insbesondere bei fett- und kalorienreichen deutschen Speisen (z. B. Braten, Brotzeit, Käse) kann sich der Wirkeintritt um bis zu eine Stunde verzögern und die Wirksamkeit vermindern.
  • Empfehlung: Einnahme mindestens 1 Stunde nach einer schweren Mahlzeit.

Interaktionshinweise

Interaktionspartner Beschreibung Maßnahmen/Erläuterung
Nitrate (z. B. Nitro-Spray) Gefährliche Blutdrucksenkung (additive Wirkung) Kombination verboten; schwere Hypotonie!
Alkohol Erhöhte Hypotoniegefahr, Verminderung der Potenzwirkung Mäßigung, ideallerweise ganz vermeiden
Blutdrucksenker (Beta-Blocker, ACE-Hemmer) Hypotonie möglich Konsultation beim Arzt empfohlen
Starke CYP3A4-Hemmer (z. B. Ketoconazol, Ritonavir) Anstieg des Sildenafil-Spiegels Dosisanpassung/Diskussion mit Arzt notwendig
Andere PDE5-Hemmer Additive Wirkung, unerwünschte Wirkungen möglich Nicht kombinieren
Grapefruit(-saft) Erhöht Verfügbarkeit im Blut Während der Einnahme vermeiden

Indikationen

Indikation Offiziell Off-Label
Erektile Dysfunktion (ED)
Pulmonale arterielle Hypertonie (PAH) ✖ (andere Präparate/Handelsnamen notwendig, z.B. Revatio®) ✔ (Kinder & Erwachsene; Hochdruckzentren)
Raynaud-Syndrom ✔ (in Einzelfällen, u. Ärzteliste)
Frigidität/Female Sexual Dysfunction Mitunter erprobt, keine Zulassung

Dosierung nach klinischen Indikationen

Patientengruppe Empfohlene Dosis Maximaldosis/Tag Hinweise
Erwachsene 50 mg (einmalig, bei Bedarf) 100 mg 30–60 min vorher; max. 1x pro Tag
Ältere (>65 J.) 25 mg 75 mg Häufig erhöhte Empfindlichkeit, niedrig beginnen
Leber-/Niereninsuffizienz 25 mg (initial) 50 mg Niedrige Anfangsdosis, engmaschige Kontrolle
Kinder/Jugendliche Nur bei PAH, spezielle Dosierung nach Arzt - Keine Anwendung bei ED zugelassen

Sicherheitsprofil und Nebenwirkungen

Sehr häufig/Häufig (>1-10%) Gelegentlich (0,1-1%) Selten (<0,1%)
  • Kopfschmerzen
  • Flush (Hitzewallungen)
  • Verstopfte Nase
  • Magen-Darm-Beschwerden, Sodbrennen
  • Sehstörungen (unchte Farben, Lichtempfindlichkeit)
  • Schwindel
  • Blutdrucksenkung, Herzklopfen
  • Hautausschlag
  • Muskel-/Gliederschmerzen
  • Anhaltende, schmerzhafte Erektion (Priapismus)
  • Sehverlust/Plötzliche Blindheit (seltenste Fälle)
  • Herzinfarkt, Schlaganfall (v. a. bei Erkrankungsvorgeschichte)
  • Allergische Schockreaktionen
  • Vorsicht bei bekanntem Herz-, Leber- oder Nierenleiden.
  • Bei Sehstörungen, anhaltender Erektion oder Brustschmerzen bitte umgehend einen Arzt konsultieren.

Leitfaden für richtige Anwendung – Deutsche Besonderheiten

  1. Nur nach ausführlicher ärztlicher Untersuchung und Beratung verwenden.
  2. Apotheke des Vertrauens wählen – legaler Bezug gegen deutsches Rezept.
  3. Regelmäßige Kontrolle der Blutdruckwerte, insbesondere bei Vorerkrankungen.
  4. Sorgfältig auf Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten achten.
  5. Niemals an Dritte weitergeben. Missbrauch kann lebensbedrohlich sein.
  6. Nur Originalprodukte und zertifizierte Generika (Apotheken) verwenden.
  7. Bei Fragen: Rücksprache mit Ärzten, Apothekern oder Urologen nehmen.

Alternative Therapieoptionen (Erstattungsstatus/Preis)

  • Tadalafil (Cialis® u.a.): Längere Wirkdauer (bis 36 h), Einnahme flexibel möglich; etwas häufiger Kopfweh/Magenschmerzen, preislich ähnlich (Erstattung: nach Einzelfallentscheidung über GKV möglich, meist privat zu zahlen).
  • Vardenafil (Levitra®): Schneller Wirkungseintritt, gute Verträglichkeit; ebenfalls keine reguläre Erstattung.
  • Avanafil (Spedra®): Sehr schneller Wirkungseintritt, weniger Wechselwirkungen mit Nahrung; kostenintensiv, Privatleistung.
  • Mechanische Hilfsmittel (Vakuumpumpe, Schwellkörperimplantat): Bei Kontraindikationen für Arzneimittel.
  • Psychotherapie/Beratung: Relevant bei psychogener Impotenz (von GKV erstattbar).
  • Sonstiges: Hormonbehandlung, falls männlicher Hypogonadismus vorliegt (Erstattung GKV nach Diagnostik).

Rechtlicher, Zulassungs-, Erstattungsstatus in Deutschland

  • Zulassung: Durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). P Force selbst nicht in Deutschland registriert, aber als Generikum aus dem EU-Ausland in Einzelfällen per ärztlicher Verordnung importierbar.
  • Rezeptpflicht: Verschreibungspflichtig gemäß AMVV (§48 AMG, Anlage 1).
  • Erstattung: In der Regel keine Kassenleistung (GKV), Ausnahme bei Diagnosen wie PAH, ansonsten privat zu zahlen.
  • Richtlinien: Offizielle Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM).

Aktuelle Forschung & Klinische Leitlinien (2022–2025)

Die Leitlinien der DGU und EAU (European Association of Urology) 2024 bestätigen weiter den Goldstandard von PDE5-Hemmern wie Sildenafil bei erektiler Dysfunktion. Neue Studien (u. a. The Lancet Regional Health – Europe 2023; BJU International 2024) zeigen, dass eine individuelle Anpassung der Dosis und Beratung zur Einnahmezeit die Wirksamkeit und Zufriedenheit deutlich erhöhen. Studien aus Deutschland und der Schweiz betonen die Notwendigkeit einer sorgfältigen Medikamentenwahl bei multimorbiden Patienten (besonders Leber/Nieren/Risikogruppen). Hinweise auf Nutzen bei Raynaud-Syndrom und PAH werden laufend weiter untersucht.

Quelle: DGU S3-Leitlinie "Erektile Dysfunktion", Stand 2024. EAU Guidelines, 2024.

Verfügbarkeit & Lieferung (Stand: 2024)

Packs. Stückzahl Indikativer Preis (€) Lieferzeit (Berlin, München, Hamburg, Köln, Frankfurt)
Klein 4 Tabletten 25–40 24–48 Std.*
Mittel 12 Tabletten 70–100 1–3 Werktage*
Groß 24 Tabletten 130–180 1–3 Werktage*

*Lieferzeit abhängig von Lagerbestand, Stadt und Zusteller. Medikament nur in Apotheken und mit einem gültigen Rezept erhältlich.

FAQ – Häufige Patientenfragen zu Sildenafil / P Force

  1. Kann Sildenafil abhängig machen?
    Nein. Sildenafil verursacht keine körperliche Abhängigkeit. Eine psychische Gewöhnung ist theoretisch möglich, jedoch selten.
  2. Darf ich nach Einnahme von Sildenafil Auto fahren?
    Grundsätzlich ja, solange keine Nebenwirkungen wie Schwindel oder Sehstörungen auftreten. In solchen Fällen bitte kein Fahrzeug führen!
  3. Ist die Wirkung bei Erstaufnahme sicher?
    Nicht bei jedem wirkt Sildenafil beim ersten Versuch. Faktoren wie Ernährung, Stress oder Alkohol können die Wirksamkeit beeinflussen. Bei wiederholtem Ausbleiben sollten Sie einen Arzt konsultieren.
  4. Verträgt sich P Force mit alkoholhaltigen Getränken?
    Alkohol kann sowohl die Wirkung abschwächen als auch das Nebenwirkungsrisiko (v. a. niedriger Blutdruck) erhöhen. Mäßigung wird dringend empfohlen, idealerweise lieber ganz auf Alkohol verzichten.
  5. Warum ist das Medikament in Deutschland rezeptpflichtig?
    Aus Gründen der Patientensicherheit (Wechselwirkungen, Risiken für Herz-Kreislauf) und zur Vermeidung von Missbrauch muss Sildenafil durch einen Arzt verschrieben werden.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Urologen, Hausarzt oder Apotheker. Nutzen Sie geprüfte Informationsquellen wie das BfArM, Ihre Krankenkasse oder die Patienteninformationen offizieller Leitlinien (DGU, EAU).

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

100mg

Paket: No selection

10 pill, 20 pill, 30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 360 pill